Newsblog der Design Studenten – FH Mainz
Web wie wir es heute kennen, wird es nicht mehr geben
Erstellt am 25.07.2009 von alexb

halt

Im Interview mit Design made in Germany wirft Hans Dirk Schellnack eine paar Thesen in den Raum die hier gerne weiter diskutiert werden können:

Bei 100 beste Plakate hast du doch inzwischen fast nur noch Plakate, die aus den Unis kommen, im weiteren Sinne. Sollte einem das nicht zu denken geben, wenn so ein Medium anscheinend kaum noch in der Realität genutzt wird? in 50 Jahren wird es Plakate nicht mehr geben, von anderen Printmedien ganz zu schweigen. Wer heute von der Uni geht, hat noch 40 oder 50 Jahre im Beruf vor sich – und das ist heute doch ewig lange. Print wie wir es heute kennen, Web wie wir es heute kennen, wird es nicht mehr geben. Design müsste von den Studenten und ihren Professoren komplett umgedacht werden, redefiniert, mutiger gemacht werden.

http://www.designmadeingermany.de/magazin/1/24/

6 Comments

Mel Ich

Juli 25th, 2009

Ich stimme zu. Aber das ist imemr so. Das heute ist morgen anders. Ist also keine wirklich große Erkenntnis. Trotzdem gut das mal zu sagen.

Mel Ich

Juli 26th, 2009

ui da hab ich aber ganz schö grutzelig geschrieben.

Gunnar

Juli 27th, 2009

ich denke dass der Begriff „Design“ allgemein gar nicht neu definiert werden kann. Denn dazu benötige man eine eindeutige Definition, die es meines Wissens nach so nicht gibt. Teilgebiete des Designs sind dahingegen schon einfacher zu fassen (Corporate Design, Mode-Design etc…)

Was Herr Schellnack eventuell ausdrücken will, ist dass der Designer sich nicht wie eine Schallplatte auf Endlosschleife weiterdrehen soll, sondern auch sich und seine Umwelt kritisch hinterfragen muss (also die Platte auch mal umdrehen).

Ich denke allerdings, dass dieses kritische Hinterfragen, sei es von gesellschaftl./technischen Entwicklungen oder von sich selbst, Grundvoraussetzung eines Designer ist, und deshalb der Begriff Design dieses schon impliziert.

Was aber wahrlich eine Herausforderung ist, ist das immer komplexer und vielfältiger werdende Designstudium.
Das zeigt auch schon die begriffliche Wandlung, hin zum kleinsten gemeinsamen Nenner – Kommunikation. Und das ist ja bekanntlich alles und nichts.

Die Gestaltungsregeln und Wahrnehmungsgesetze die man bei der Plakatgestaltung lernt, sind im Übrigen nicht an das Medium gebunden. Deshalb kann man ruhig weiterhin Plakate gestalten, oder?

Wichtig ist: Augen und Ohren offen halten! und die Nase auch!

lis

Juli 30th, 2009

.. was wird sich ändern? die medien? sicher. doch in wie fern betrifft das die definition von design? ist design nicht schon ein entwicklungsprozess an sich? und sollten veränderungen, in jeglicher beziehung nicht zu unserem gestalter-alltag dazu gehören? happy birthday.

August 12th, 2009

Zitat:
Bei 100 beste Plakate hast du doch inzwischen fast nur noch Plakate, die aus den Unis kommen, im weiteren Sinne
Zitat Ende

Herr Schellnack irrt: im Jahrgang 08, der unlängst in Berlin gezeigt wurde und ab 28.8. im red dot museum Essen, sind exakt 25, als ein Viertel der Plakate aus eben diesem Umfeld.

Hermann Büchner
PR 100 beste Plakate

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