Ein sehr interessanter Artikel aus der Frankfurter Rundschau von Katja Irle:
Demo war gestern. Heute verstehen sich Studenten eher als passive Kunden marktorientierter Hochschulen. Sie konsumieren, was der Karriere dient – aus Angst vor dem Misserfolg.
Der Leiter einer Hochschule in Süddeutschland versteht die Welt nicht mehr. Die Wirtschaft hatte seine Studenten immer mit Kusshand genommen, doch seit geraumer Zeit murren die Firmenbosse. Die Einser-Kandidaten seien ja super ausgebildet, bloß Persönlichkeit und einen eignen Kopf hätten sie nicht. Jetzt denkt der Rektor über Optimierungen nach. Ein neues Studienmodul soll’s richten. Arbeitstitel: Persönlichkeitsbildung.
Auf fr-online.de weiterlesen.
“Die FH Erfurt beispielsweise vergibt Credit Points, wenn sich jemand außerhalb der Hochschule sozial engagiert.”
…und bei uns gibt es bald welche für den Besuch von Probevorlesungen und Workshops….
Hoffentlich auch bald für das Engagement in der Fachschaft.
Auch interessant sind die Kommentare:
http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/leserbriefe_aus_der_zeitung/?em_cnt=1687947&
Das ist aber ein Phänomen, das nicht nur auf Hochschulen beschränkt ist. Wann wurdet ihr das letzte Mal im Saturn begrüßt? Und ich meine jetzt nicht von der Frau mit den Holzbrüsten.
Also ich werde im Saturn fast immer begruesst, vom Tuersteher der mich auffordert meinen Rucksack abzugeben.
Oh, Mann: Das ist doch genau das worum es geht! Nicht im Saturn einkaufen!
genau, indem ihr bei saturn einkauft bestätigt ihr nur das deren konzept für euch so ok ist.
Mir ist allerdings egal ob die mich begrüßen, aber die mangelhafte bis wertlose Beratung sehe ich da als Problem.
Hat jemand mal eine Binde und eine Zigarette?
hab nochmal nen etwas längeren Kommentar in meinem Blog gepostet:
http://ci.glanzunion.de/kommentar-generation-biedermann/